Statement von der verkehrspolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Isabel Cademartori und dem zuständigen Berichterstatter Martin Kröber zum Führungswechsel bei der Bahn:
„Wir möchten uns bei Richard Lutz für seine jahrelange Arbeit für die Schiene und die Deutsche Bahn bedanken. Im Rahmen der vereinbarten Neuaufstellung der Bahn müssen die Weichen für die Zukunft gestellt werden, dazu gehört auch die personelle Ebene, über die der Minister nun im Sinne der neuen Strategie entschieden hat.
Wir erwarten jetzt, dass auch die weiteren Schritte zügig angegangen werden, es darf nicht zu einer Hängepartie kommen. Mit einem Wechsel an der Spitze des Konzerns ist es nicht getan. Es müssen weitere Maßnahmen folgen. Aus Sicht der SPD sind besonders die folgenden drei Punkte wichtig für eine Neuaufstellung der Deutschen Bahn: wir brauchen transparent nachvollziehbare Steuerungskennzahlen, die fortlaufend überprüfbar sind und an denen sich auch eine neue Chefin oder ein neuer Chef messen lassen muss. Ebenso notwendig ist es, die Verwaltung zu verschlanken und effizientere und kürzere Entscheidungsprozesse zu ermöglichen. Bei all den anstehenden Veränderungen dürfen die Mitarbeitenden nicht vergessen werden. Sie stehen für uns an oberster Stelle, denn sie halten schlussendlich den Betrieb und die Bahn am Laufen. Für uns ist deswegen nach wie vor klar, dass wir zum integrierten Konzern mit all den Vorteilen, die er für die Mitarbeitenden bringt, stehen.
Die Aufgabe ist groß und die Entscheidung über die Nachfolge von Richard Lutz muss nun schnell getroffen werden.“
