Im Dezember 2025 veröffentlichte die EU-Kommission den ersten Teil ihres Autopakets als entscheidenden industrie- und klimapolitischen Kompromiss. Angesichts der Debatte um die Zukunft unserer europäischen Autoindustrie beziehen die verkehrs-, umwelt- und wirtschaftspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Position und legen ihr gemeinsames Positionspapier vor.
Dazu erklären die Sprecherinnen und Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion:
Isabel Cademartori MdB, verkehrspolitische Sprecherin: „Das Autopaket der EU-Kommission entscheidet über die Zukunft der europäischen Autoindustrie. Es sichert Jobs, Investitionen und Klimaschutz. Die SPD hat sich kompromissbereit gezeigt, deshalb müssen die weiteren Beratungen des Autopakets auch aus der politischen Mitte geführt werden. Ohne die Stimmen der der Rechtspopulisten und Rechtsextremen im Europäischen Parlament.“
Jakob Blankenburg MdB, umweltpolitischer Sprecher: „Klimaschutz ist Standortpolitik. Das Autopaket schafft Investitionssicherheit, die Unternehmen und Beschäftigte für gute Arbeit brauchen. Wer CO₂-Regeln aufweicht, gefährdet Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Europa.“
Sebastian Roloff MdB, wirtschaftspolitischer Sprecher: „Industriepolitik heißt, europäische Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu sichern. Um Produktion in Europa und damit auch unsere hohen Umwelt- und Sozialstandards zu schützen, brauchen wir zeitnah Local-Content-Regeln. Damit stärken wir unsere Industrie gegen unfairen Wettbewerb.“
