Ich begrüße die Initiative der EU-Kommission ausdrücklich, Unternehmen bei ihrer Mobilität stärker in die Verantwortung zu nehmen. Firmenwagen sind der Schlüssel zur Erneuerung der Fahrzeugflotten, sie machen rund zwei Drittel der Neuzulassungen aus. Je schneller Unternehmensflotten elektrifiziert werden, desto eher stehen die Fahrzeuge als gebrauchte E-Autos dem privaten Markt zur Verfügung. Es ist daher ein gutes Signal, dass die EU-Kommission bei der betrieblichen Mobilität nun Tempo macht. Als verkehrspolitische Sprecherin habe ich in der Vergangenheit bereits Vorschläge gemacht, wie man die Dienstwagenbesteuerung reformieren kann, um mehr Anreize für den Elektroautos zu bieten.

Mit dem Investitionsbooster haben wir in Deutschland wichtige Anreize für die Erneuerung gewerblicher Flotten gesetzt. Dieses Signal müssen wir in die Breite tragen. Viele Unternehmen sind bereit, diesen Wandel mitzugehen – und die Automobilindustrie ist mitten in der Transformation. Entscheidend ist, dass die Umstellung für Unternehmen wirtschaftlich zumutbar bleibt und sie nicht finanziell überfordert.

Ich erwarte von der EU-Kommission einen verlässlichen und ambitionierten Fahrplan zur Elektrifizierung. Dieser muss die wirtschaftliche Lage berücksichtigen und gezielt europäische E-Fahrzeughersteller stärken.